Auf den Traumpfaden der Schwäbischen Alb

Leider müssen wir vor einer auf den schönsten Wanderwegen der Schwäbischen Alb grassierenden Seuche warnen, die den Wandergenuss massiv einschränken kann: E-Mountain-Bikes!

  • Die Fohlenhausrunde im warmen Januar: Zinnoberrote Kelchbecherlinge begrüßen uns! 10,5 km, 350 Hm, Note 1-2. Ausführliche Informationen hier 
  • Von der Hochsträß-Butzental-Runde Panoramablick auf die Alpenkette, vom Tödi bis zur Zugspitze, aber nur bei Föhn. Der Seidelbast duftet schon im Februar. 10 km, 190 Hm, Note 2-3. Ausführliche Informationen hier
  • Goldammern, Buntspecht, Graureiher und Rehe begleiten uns auf der Roter-Berg-Runde. 8,5 km, 250 Hm, Note 3+
  • Die ersten Märzenbecher spitzen schon Mitte Februar, der Lauterfelsensteig überrascht mit Eisvogel und einer roten Pracht: Die Zahl der Zinnoberroten Kelchbecherlinge stellt das Wolfstal in den Schatten. 13,7 km, 320 Hm, Note 2+. Alle Informationen hier
  • Der schönste Wanderweg um Ulm herum: Die Kiesental-Runde: Jede Jahreszeit mit ihren botanischen "micro adventures" - Zinnoberrote Kelchbecherlinge und Märzenbecher, dann Küchenschellen, Maiglöckchen, Sonnenröschen, Berg-Aster ... Dazu am Sonntag die Einkehr in der "Rose" in Bollingen. 11,5 km, 230 Hm, Note 1-. Alle Informationen hier
  • Der Herrschaftsweg zu beiden Seiten des oberen Egautals verbindet das Kloster Neresheim mit dem Härtsfeldsee und der Stauferburg Katzenstein. Im März zum großen Teil ein Traumpfad durch ein blaues Meer von Leberblümchen, aber auch Schotter und Asphalt. 16,6 km, 380 Hm, Note 2+
  • Der neue Premiumwanderweg Hochgehlautert bei Indelhausen-Anhausen im Großen Lautertal ist ein echter Traumpfad mit perfekter Wegdramaturgie - und einem dramatischen Abschnitt. 10,7 km, 380 Hm, Note 1-
  • Eiszeitpfad Erbacher Seenrunde: Zwischen Friedhof Erbach und Donaurieden traumhafte Ausblicke und schönes Wegeformat. Aber: Track und Wegweisung widersprechen sich, die Markierung ist nicht regelkonform, dazu viel Asphalt. 10 km, 85 Hm, Note 3-4
  • Löwenpfad Filsursprung-Runde: Aussichtsreich, spannend mit ein paar Schotter- und Asphalt-Durststrecken - und jaheszeitlich bedingt auch Sumpf. 14,9 km (nicht 12,4 km), 360 Hm (nicht 262 Hm!), Note 2
  • Eiszeitpfad Donauschleife: Traumpfade oberhalb von Munderkingen und an Donau-Altwassern, aber viel Asphalt um Rottenacker, Schotter, lange geradeaus, Agrarsteppe, gut gedüngt ... 12,4 km, 156 Hm, Note 3-4
  • Zwei Premiumwege kombiniert, Hochgehgrenzt + Hochgehbürzelt: Wunderschön der Aufstieg von Bichishausen zum Schachen und weiter zum Reichhartsberg, dann aber unnötige Durststrecke bei Dürrenstetten, erschwert durch Agrarrowdies (Bauernlümmel), die Markierungssteine herauspflügen und falsch herum liegenlassen. Ruhig und schön der Bürzelsteig! 12,5 km, 386 Hm, Note 2
  • Premiumweg zwischen dem  Hochgehfestigten Hohenneuffen und Beuren: Meist auf Graswegen durch derzeit blühende Streuobstwiesen, aber auch Schotter-Durststrecke auf dem Philosophenweg. 10,5 km, 366 Hm, Note 2+
  • Der Premiumweg Hochgehswiggert im Großen Lautertal ist einer der schönsten Wanderwege der Alb, leider nur sehr kurz - und an schönen Sonntagen extrem vom Motorradlärm belastet. Macht endlich das Große Lautertal motorradfrei!!! 6,8 km, 250 Hm, Note 1-
  • In normalen Zeiten der Weg zum guten Pflug-Bier - die Hörvelsingen-Runde über die Naturschutzgebiete Laushalde, Hagener Tobel, Ägenberg und Ofenloch. Der schönste Weg im Nahraum von Ulm - weder markiert noch zertifiziert. 11,5 km, 262 Hm, Note 1-2. Alle Informationen hier
  • Der Blaubeurer Eiszeitjägerpfad punktet mit schmalen Pfaden, Fels-Szenerien und einer Welterbe-Eiszeithöhle. Leider stimmen Track und Markierung nicht immer überein, und die Markierung ist oft problematisch. 9,5 km, 386 Hm, Note 2-. Alle Informationen hier
  • Ganz neu: Der Premiumweg Hochgehpilgert. Das 1. Drittel von Zwiefalten durch das Rental bis Loretto langweilig, Asphalt, Schotter, Güllegestank. Das 2. Drittel von Loretto über die Wimsener Höhle und durchs Aachtal großartig - aber nicht am Wochenende. Das 3. Drittel über Gossenzugen nach Zwiefalten in Ordnung. 14,0 km, 311 Hm, insgesamt Note 2-
  • Der Premiumweg Hochgehschätzt mit bestem Wegeformat und viel Abwechslung: Kalktuff-Wasserfälle, eine Burgruine, ein Schloss, artenreiche Wacholderheiden, romantische Täler - nur in einigen Abschnitte überlaufen, auch in Coronazeiten. 9,2 km, 195 Hm, Note 1-
  • Nicht premiumzertifiziert, dennoch großartig: Der Löwenpfad Wasserberg-Runde, wobei der aussichtsreiche Wasserberg aber nicht erreicht wird. Sechs blühende Orchideenarten am Weg (7. Mai). 12,5 km, 390 Hm, Note 1-
  • Desgleichen: Der Löwenpfad Orchideenpfad, mit Wasserberg und noch mehr Orchideen. 9,9 km, 254 Hm, Note 1!!!
  • DonaAUwald-Wanderweg Offingen - Lauingen: 2. Platz bei den Streckenwegen bei "Deutschlands schönste Wanderwege 2020". Auch diese Etappe bietet Auwald-Erlebnis, u.a. Eisvögel, Gelbbauchunken und Laubfrösche. Aber immer noch fehlen Rastplätze. Leider sabotiert ein "Jagdausübungsberechtigter" den Weg. 20 km, 35 Hm. Note 2-
  • Der Premiumweg Hochgehadelt (fürchterlicher Name!) besitzt echte Höhepunkte: Burg Teck, Aussicht vom Breitenstein, Ruine Rauber ... Unglücklich die Führung entlang der Straße Diepoldsburg - Ochsenwang und unnötige Asphaltstrecken. 14,3 km, 635 Hm, Note 2
  • Hochgehlegen ist nur ein Teil dieses Premiumwegs. Positiv: Die Aussicht vom Beurener Fels und vom Bruckfels, dazu ein keltisches "Stadttor". Leider aber auch 4 km ohne eine Bank und 2 km Schotterweg im Wald ... 8,2 km, 320 Hm, Note 3+
  • Die Güterstein-Runde bei Bad Urach stellt eine verkürzte Variante des Premiumwegs Wasserfallsteig dar: Wasserfälle und Bach z.T. ohne Wasser, die Waldschaukel abgebaut und schließlich eine vom privaten Pferdeverein installierte Asphalt-Umleitung. Schande! 7,5 km, 210 Hm, Note 2-3
  • Die Urzeitweide bei Blaubeuren ist ein grandioses Naturschutzprojekt: Ur-Taurus-Rinder, wilde Konikpferde, Apollofalter, Dunkle Bienen, Orchideen und Enziane, alles in einer ehemaligen Steinbruchlandschaft - wäre eine Bestnote wert. Ja, wenn dies einigermaßen wanderbar wäre. 6,8 km, 200 Hm, Note 4. Alle Informationen hier
  • Der Neandertalerweg im Lonetal zu den UNESCO-Welterbe-Höhlen im Bockstein, Hohlenstein und Vogelherd - auf dem Originalweg, nicht immer einfach und markiert. 12,5 km, 250 Hm, Note 2+. Ausführliche Informationen hier